„Jakobi – Kirtag is!“

Am 19. Juli ist es wieder einmal soweit! Kirtag ist in Thal.

In vielen Gemeinden ist so ein Kirtag das Ereignis des Jahres. Die Lederhosen und Dirndln werden herausgeholt, man putzt sich auf und poliert sein schönstes Lächeln.
Der Thaler Kirtag könnt noch ein paar Besucherinnen und Besucher mehr vertragen.

Sämtliche Thaler Vereine arbeiten wochenlang daran, um den Thalerinnen und Thalern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die Damen des Pfarrcafés backen Herzerln und verzieren diese in tagelanger, liebevoller Handarbeit mit Blüten und Sprüchen, die sie neben hausgemachten Mehlspeisen feilbieten. Die Jaga haben einen Schießstand, wo jeder seine Treffgenauigkeit überprüfen und sich danach bei einer guten Jause stärken kann. Die Perchten stellen ihre schaurig schönen Masken und Kostüme aus und bieten frisch geräucherte Forellen als lukullischen Genuss. Der Sportverein lässt sich immer neue Schmankerln einfallen, um euch alle zu verwöhnen. Die Sternthaler haben jedes Jahr eine neue kreative Idee, um euch zu erfreuen und die Alkoblitzer bieten ein ganzes Paket an Überraschungen für Groß und Klein bis hin zu einem Konzert zu späterer Stunde.
Die Marktmusikkapelle stellt unermüdlich ihr großes Repertoire und Können unter Beweis.
Es gibt auch immer etwas zu gewinnen, aber ein Gewinn ist der Kirtag in jedem Fall.
An der Straße zum Kirchberg hinauf kann man Spezialitäten der Region verköstigen und Traktoren und Moperln aus längst vergangenen Zeiten bestaunen. Auch Strahlung kann man messen lassen und sich vom Elternverein etwas Gutes holen. Die Eisschützen laden ein, sich in ihrer Disziplin einmal zu versuchen. Sollte ich einen Verein vergessen haben, ist das nur passiert, weil das Angebot so groß ist. (Ich entschuldige mich aber bereits im Vorhinein, falls es wirklich passiert ist.)
Den Auftakt macht natürlich die Hl. Messe, die unser Pfarrer Karl Niederer hält, der sich danach auf unterhaltsame Weise unters „Volk“ mischt.
Was mir eventuell ein bisserl fehlt ist ein klassisches Standl mit Zuckerwatte und dass unsere unzähligen KunsthandwerkerInnen ihre Waren offerieren und vielleicht auch noch, dass unsere Mundwerkerin uns Geschichten erzählt – aber sonst? Falls euch noch was abgeht, bringt eure Anregungen gerne ein.
In den letzten Jahren war es manchmal eine unsichere Geschichte – absagen oder nicht? Das Wetter wollte nicht so ganz mitspielen.

Aber heuer wird’s sicher was, ich spür es genau! Dann können wir zeigen, wie gut Thal zusammenhält und gemeinsam was Großartiges auf die Beine stellt und wie gut wir gemeinsam ein wunderbares Fest feiern können, ohne Neid und „Hacklwerfen“.
Und dann laden wir die Presse ein, damit sie sieht, dass Thal kein gespaltener Ort ist mit schlechten Schlagzeilen, sondern ein verbundener Ort, der dann vermutlich leider nicht einmal mehr eine Schlagzeile wert ist.

Kommt doch alle, wenn es wieder heißt: „Jakobi-Kirtag is!“ – es is echt a große Gaude!